Und es hat Boom gemacht ...
... und zwar gewaltig. Das Echo des Ordnungsgong der Liga am Ende der letzten Saison war gewaltig. Pokalchancen leichtfertig vergeben und fast noch abgestiegen, wäre da nicht noch Icke mit seinen ähnlich desaströsen Spartanern gewesen.
Nun gut, neue Runde, neues Glück und vielleicht auch mal etwas mal Verstand beim dienstältesten aber auch schusseligsten Trainer der Liga, der jetzt versucht einen wirkungsmächtigen Reminder auf seinem Schlauphone einzurichten.
Vom vorletzten Platz starten die Känguruhs nun in die dritte Saison des Kalenderjahres 2014. Der Kader wurde nur punktuell verändert und ein paar talentierte Jugendspieler in den Profikader gezogen, um unberechenbarer zu werden und um auf breiteren Fundament zu stehen.
Die Liga startet am heutigen Montag mit den Partien in Brno und Jihlava sowie daheim gegen Jablonec und Olomouc.
Bohemka do toho!
Die kommende Saison ist immer die wichtigste
Hans Meier will immer der Erste sein - in der Kindergrippe beim Hosen-voll-machen, im Kindergarten beim Pfannkuchenwettessen, in der Schule beim Winterskirennen über die Felder, auf dem Bolzplatz beim Gegen-die-andere-Straße-Kicken, auf der Penne beim Skaten (nein, nicht das mit dem Brett unter den Füssen, sondern mit den Karten in der Hand) - er will gewinnen. Auch mit 72 Jahren, auch mit Pribram. Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus. Pribram hat in der abgelaufenen Saison Platz 4 erkämpft und nebenbei, ohne dass es der Hans mitbekam - er legt keinen Wert auf den Pokal - denselben gewonnen. Was für eine Ironie.
Die neue Saison verspricht spannend zu werden. Neuerstarkte Alte stehen jungen Wilden gegenüber - dazu ein Verband, der ebenso wild entschlossen ist, Tschechien zu altem Glanz und Gloria zu führen. Gerade international muss sich Tschechien strecken, um in die Bel etage (die exakte Rechtschreibung verhindert ein dem Hans unbekannntes, wahrscheinlich NSA-begründetes Programm) des europäischen Fussballs aufzusteigen. Ein Niveau, welch die Gambrinusliga laut Hans Meier aufweist. Viele kluge und engagierte Trainer fördern ein spannendes Spiel. Nicht zuletzt kamen in den letzten Jahren zwei Champions League Sieger aus Tschechien.
Immer das selbe
Anstatt mal furios in die Saison zu starten, stolpert man in Olmütz Saison für Saison, mehr oder weniger hilflos vor sich hin. Die Saisonvorbereitung Walde_Hugos wird von den Fans als zu "lasch" bezeichnet. Der Trainer streitet dies ab, er verweist nur darauf, dass auch die Konkurrenz ihre Hausaufgaben erfüllt. Er habe drei Spiele auf sehr hohem Niveau gesehen. "Sicher klemmt es im Abschluss noch ein wenig aber ich bin guter Dinge, dass wir dies ablegen können." Sigma will kommende Saison wieder international spielen und an diesem Ziel wird sich der Trainer messen lassen müssen. Am kommenden ZAT steht auch wieder das Spiel gegen Wundertüte Sparta an. "Wenn es bei denen läuft, dann schießen die irgendwie immer gleich fünf sechs Tore ich blick da nicht durch. Man könnte fast meinen, dort wird in der Aufstellung extrem rotiert aber wenn man sie sich anschaut, ist dem nicht so. Naja die fünf Gegentore werden uns auch nicht aus dem Rennen werfen."
Pribramesisches Zwischenfazit
Hans Meier sitzt in seiner Trainerstube und schaut sich die Zahlen nach den ersten acht absolvierten Partien der Saison an. Was fällt auf, auf was muss man insbesondere im Training eingehen und gegebenenfalls ändern. Muss man überhaupt etwas änderen? Ein kurzes Fazit. Pribram liegt im Mittelfeld. Hat sich daheim eine weisse Weste bewahrt und vier Siege eingefahren, aber auswärts haben die Stürmer akute Ladehemmung. Zwei Törchen reichen gerade mal zu einem mickrigen Punkt. Nun stehen drei Auswärtspartien an, also genug Grund für Meier, seinen Schützlingen für diese schweren Spiele Selbstvertrauen und Glauben an die eigene Stärke einzuimpfen. Besonders interessant dabei, man spielt gegen die Tabellenspitze (Brünn) und das Ende (Mlada Boleslav und Olomouc) und nebenbei gegen den Freundfeind Walde und den amtierenden Meister Keeper. Also wieder mal jede Menge Sprengstoff garantiert. Erst danach wird man sehen, wo die Reise für Pribram in dieser Saison hingeht.
Noch keine Panik beim Meister !
Boleslav. Noch keine Panikstimmung beim amtierenden Meister. Keeper54 sitzt gestärkt aus dem Urlaub weider auf der Bank.
Diese Tatsache sollte dem Team wieder etwas mehr Sicherheit und Vertrauen geben. Ob das so ist werden die näcshten Spieltage zeigen.
Aus dem Urlaub zurück wurden die letzten Spiele in der Mannschaftssitzung analysiert und die Fehler angesprochen. Danach ging es auf den Trainingsplan, wo der der coach mit gewohnter eiserner Hand Regie führte und so manchen Schlendrian gleich austrieb. "Ist die Katze aus dem haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch", so der Trainiger schmunzelnd. Aber das ist nun vorbei und mit voller Konzentration geht es in die nächsten Partien.
Bleibt abzuwarten, ob und inwieweit die Rückkehr des Trainers sich positiv auswirkt.
Die Mühen der Ebene
Soll Hans Meier nun lachen, sich freuen und infolgedessen das Team loben oder sich echauffieren, sich gebähren, wütend die Mannschaft zum Straftraining schicken. Aus den letzten drei Auswärtspartien holte man drei Punkte. Klingt gut, es war aber deutlich mehr drin,als diese drei Punkte. Immerhin, 5-1 in Brünn hatten die wenigsten erwartet. Da dominierte man die Heimmannschaft und so oder so ungefähr dürfte sich Meier die Spielweise vorstellen, die er möglichst immer sehen will. Aber bereits in Olmütz zeigte sich die Mannschaft in einem anderem Gewand, was man durchaus doppeldeutig verstehen kann, da die Trikots vergessen wurden und in den Trainingsklamotten von Olmütz spielen musste. Zwar brachte die Mannschaft WaldeHugos auch nichts zustande und es war ein Grottenkick erster Güte, aber ein Stolpertor, welches von schierer Walderscher Tobsucht am Rande des Spielfeldes herbeigeschrien wurde, retteten Olmütz drei Punkte. Und in Liberec stand man dann wieder vollkommen brav neben der Kappe und liess sich gleich mal vier Dinger einschenken. Meier entschied diplomatisch. Die Saison ist noch lang und es wird noch ein paar Auswärtsspiele geben, in denen seine Jungs zeigen können, dass Brünn nicht eine Alltagsfliege war.
1. Auswärtspunkt
Boleslav. Na bitte, es geht doch!
Mit der Ausbeute des dritten Spieltges sind die Verantwortlichen beim Meister zufrieden. Jetzt heisst es nachlegen!
Zuhaus empfangen die Nordtschechen den Dritten Liberec und den Fünften Olmütz. Punklte sind hier Pflicht um weiter nach oben zu kommen. Dann geht es auswärt zu den Kellerkindern Jihlava (121.) und Sparta Prag (12.). Auch sollten Punkte auf der Rechnung stehen.
Mit Spannung erwarten die Fans den Auftritt ihres Teams am vierten Spieltag.
Aber, viele der Anhänger, wie auch Kenner des Umfeldes vertrauen auf die Künste des "Magiers" Keeper54, der in der Vergangenheit schon mit derartigen Situationen gut umgehen konnte. Aber: am Ende des Tages zählt nur der Erfolg, keine Punkte und die "Magie"ist weg!
Da brat doch einer einem einen Storch.....
..... die Saison ist voll am Laufen und doch gibt es Ergebnisse, die einen umhauen oder die zumindest rein statistisch betrachtet das erste mal vorkommen, obwohl man meint, dass bei den vielen bereits gefühlt absolvierten Spielen man so schnell kein ungewöhnliches Ergebnis hinbekommt (was für ein Schachtelsatz). Nun ja, Trainer der Woche ist er also geworden, der alte Sack Meier. Mit ganzen sechs Punkten aus vier Spielen, nun ja. Aber wie immer haben die Dinge ihrer Geschichte, und manche Dinge sogar Vorgeschichte. Für diese Saison sorgte Pribram, zumindest jeweils für 50 %, für zwei bisher noch nicht erzielte Ergebnisse. Einerseit gewann man mit 4:3 gegen Jilhava - Moment, mögen einige denken 4:3 dass gabs doch bereits bei Mlada gegen Brünn und bei Sparta gegen Liberec - richtig, diese Füchse aber auch! Lehrer Meier schiebt die Lesebrille bedeutungssschwanger auf die Nasenwurzel und weist mit erhobenen Zeigefinger darauf hin, dass beide Spiele jeweils die Auswärtsmannschaft gewann, bei Pribram wiederum gewann die heimische, seine Mannschaft. Mit Verlaub, Herr Meier, statistisch haben sie vollkommen recht, aber.... nun, weiter im Text. Das 6:5 gegen Sparta ist auf alle Fälle bisher einmalig. Ein phantastisches Spiel, welches normalerweise keinen Gewinner und Verlierer verdient hätte. Aber wie immer in solch knappen Spielen entscheiden oft Winzigkeiten. Icke und Meier waren schon auf dem Weg zum partnerschaftlichen Shakehand, 5:5 damit konnten beide leben. Da stiehlt sich der Torwart vor Pribram Martin Štepanovský erstens den Ball und dann heimlich durchs Mittelfeld nach vorn. Alle schauen zum Trainerpaar und der freundschaftlichen Geste zum vermeintlichen Ende des Spiels, da haut der gute Martin eine Granate aus 25 Metern ins linke obere Eck. Sein Pendant aus Prag Vojtech Vorel schaut verduzt, wollte er doch gerade seine Utensilien aus dem Tor holen und konnte nun gleich noch den Ball mitbringen....bitter, bitter das Ganze. Aus dem Shakehand wurde nichts. Beide Trainer mussten sich erst finden. Letztendlich aber ein Sieg für Pribram und die drei Punkte gerettet. Der gute Martin wurde noch ein bisschen gefeiert und das wars.
Ende der Sommerzeit, der Halbserie und der Leiden des jungen W.
Am Sonntag endete die Sommerzeit und damit werden die Uhren wieder auf die eigentliche "Normalzeit" gestellt. Hans Meier betrachtet dieses Ereignis leidenschaftslos, ist es doch seiner Meinung nach fast genauso wichtig wie der berühmte Sack Reis, der irgendwo in Asien umfällt oder, um beim Thema zu bleiben, der tschechische Pokal. Auch in diese Kategorie einzuordnen wäre die Herbstmeisterschaft, ein Titel, bunt und aufreizend wie ein Glamourgirl und genauso langlebig wie deren Ruhm. Der Wert wird wohl eindeutig überschätzt. Pribram hat sich im Laufe der Saison stabilisiert. Dies ist vor allem den alten Tugenden Heimstärke und Kampfkraft zu verdanken. Heimlich still und leise hat sich aber, quasi im Windschatten des FK, der junge W., nicht zu verwechseln mit der Goetheschen Fassung, an die Tabellenspitze herangearbeitet. Lange waren Olmütz im Niemandsland der Liga, Waldehugo in den Tiefen der Bedeutungslosigkeit verschollen, litten Fans als auch Trainer. Umso mehr Beachtung muss man diesem Team schenken. Aber nicht nur Olmütz, auch andere wie Slovan, Dukla, Brünn und mit viel Glück auch Teplice und Banik könnten Herbstmeister werden. Interessanterweise sind aber die anderen Teams bis hinunter in die Niederungen der Tabelle im Kampf um die Meisterschaft nicht abzuschreiben. Die Vorjahre haben gezeigt, dass nicht der Herbstmeister (mit wenigen Ausnahmen) letztendlich den Titel gewinnt, sondern ein Team, welches sich in der Hinrunde zurückgehalten hat und dann in der Rückrunde eiskalt zuschlug. Also alles pures Understatement des amtierenden Meisters? Ja, könnte man so sagen, denn die Kondition stimmt und der Rückstand von acht Punkten ist nicht uneinholbar. Wir werden sehen, wie sich Mlada in den nächsten Spielen entwickelt....
Der Meister ist aus dem Tritt
Ratlos die Vereinsverantwortlichen, Sprachlos die Fans.
Bislang war es nicht das Berühmte Gelbe vom Ei, was der Meister seinem Anhang präsentierte. Auch der letzte Spielttag bracht nicht die erhoffte Punlktezahl. Jetzt müssen die Nord-Tschechen kleinere Brötchen backen und zusehen, dass sie noch die Kurve kriegen um zumindest einen europäischen Platz zu ergattern. Und das wird bei der Ausgeglichenheit der Liga nicht einfach werden.
Jetzt zählt es mehr denn je geschmeidig durch die nächsten Spieltage zu kommen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Mitr der derzeitigen unbeständigen Leistung wird der Ausflug in die CL zum Fiasko, lachen sich die Gegner im Pokalwettbwerb sicher ins Fäusten. Daher muss man sich die Frage stellen: Quo vadis Mlada???
Juchhej-der Herbst und die Meisterschaft...
...achso, nur Herbstmeisterschaft. Verstehe, halbe Miete und so, auf gutem Wege und blablabla. Hans Meier sinniert in seinem dunklem Kämmerlein, gut verborgen vor der restlichen Welt und abgeschottet vor derlei Interpretationen. Ein 20-jähriger Singel Malt leistet ihm Gesellschaft. Gutes Tröpfchen, dazu eine seiner Lieblingszigarren und somit pafft er sich die Hinserie der Gambrinus-Liga ins Gedächtnis. Dreckige, aber billige Heimsiege gegen Olomouc und Liberec zu Beginn, dazu ein glückliches Unentschieden bei Jhilava, dann endlich überzeugende Heimsiege, aber auch ebenso deutliche Auswärtsniederlagen. Dieser Bock konnte erst in Brünn umgestoßen werden. Im sechsten Auswärtsspiel endlich der erste Erfolg. Dann der ZAt, wo man mit nur zwei Siegen, und dass auch noch daheim, von der Ligaleitung als Trainer der Woche ausgezeichnet wurde. Zwei enge Heimspiele gegen Sparta und Jhilava und zwei klare Auswärtsniederlagen in Liberec und Teplice, und dann - nur Siege! Aber Vorsicht, die Tabakschwaden vernebeln zwar das gute Kämmerlein, aber nicht den Blick Hans Meiers. Ja, Herbstmeisterschaft gewonnen und was machen wir mit den vielen schönen Gegentoren, die Pribram nach wie vor abgreift. Insgesamt 39 dieser ungeliebten Dinge heimste der FK ein, allein 29 auswärts- Das war Spitze, wie Hans Rosenthal bemerken würde (für die Jüngeren, toter Showmaster von früher-googelt einfach!). Warum nur kassiert Pribram auswärts soviel Tore. Ganz einfach, weil andere soviel setzen.... Zeit, auch die Stärken zu benennen, Heimsiege sind Pflicht und Tore schiesst man auch gern.
Ob das aber reicht?
Ob die bisherige Taktik weiterhin erfolgreich ist?
Ob der Taktikwechsel, den Hans Meier plant, greift?
Ob die Meisterschaft errungen werden kann?
Ob Grobi Bohemians nochmals beflügeln kann?
Ob WaldeHugo keine Aussetzer mehr hat?
Ob Icke immer noch so komisch setzt?
Ob Tschechien international erfolgreich sein kann?
Ob mykonos, psomis, globehopper, kreuz oder doch Ersoyinho die Meisterschaft holen?
Ob keeper und guru nochmal Anschluss finden an die Spitzengruppe?
Ob freim den freien Fall wird stoppen können?
Alles ungewiss außer eins - Tschochas macht nen guten Job! Sogar mit geprelltem Daumen-deswegen selbigen hoch!
Lähmendes Entsetzen beim Meister
Boleslav. Was ist mit dem Meister los ? Zehn Zähler Rückstand auf einen internationalen Platz. So war das nicht geplant.
Harte Worte hagelte es unter der Woche nach nur zwei mageren Zählern zu Hause. Das ist nicht einer Meisterelf würdig erbosten sich die treuen Anhänger.
Ursachenforschung ist angesagt, auch wenn diese noch nicht gefunden wurde. Jetzt steht die 1. Pokalrunde an und da geht man wahrlich nicht mit breiter Brust in die Gruppenphase.
Außerdem stehen die ersten Quali-Spiele in der CL an. Hoffentlich bekommt das Team langsam die Kurve, sonst wird es eine trostlose Saison, mit der keiner gerechnet hat.
Das Lied von Sieg und Niederlage
SK Sigma Olomouc ein Trauerspiel in 44 Aufzügen. Da stellt sich dem geneigten Leser die Frage ob es in Olmütz überhaupt so viele Aufzüge gibt. Zurecht sagen wir, doch erhalten wir vom Intendanten die Information, dass sich 22 Aufzüge auf andere tschechische Städte verteilen. Die Übrigen werden im städischen Amphitheater "Andruv Stadion" uraufgeführt. Nur scheint man mit dem Regisseur unzufrieden. Zuletzt hatte dieser sich sogar herausgenommen, nicht zu den Aufführungen zu erscheinen. Der Intendant steht somit vor einer schweren Entscheidung. Denn offensichtlich macht der, schon lange unter Vertrag stehende, Regisseur seit geraumer Zeit was er will. Nun wurde bekannt, dass man ihm ein Ultimatum gestellt hat, entwerder er liefert die beste Aufführung, welche je ein Mensch gesehen hat (was bei ihm eigentlich nur bedeutet, dass er seine Aufgabe ernster nehmen soll), oder er kann sein künstlerisches Werk einem anderen Theater andrehen, was aber wiederum fatal wäre, denn einen besseren gibt es nicht.
Ach und Pokal ist auch noch.
Verlassen-von allen guten Geistern
Hans Meier ist verlassen, verlassen nicht vom Glück, verlassen von allen guten Geistern - meinen wenigstens die immer bestens informierten sogenannten Fuballexperten. Zur letzten Pressekonferenz erschien Meier ziemlich derangiert und mit wirrem Haar und Blick. Voller Inbrunst proklamierte er für die kommenden Auswärtsspiele gegen Sparta Prag, Brünn und Teplice folgende Ansage:
"Ja, wir lassen gegen Icke volle Kanne spielen, werden aber nur ein Tor erzielen. Woher ich dass weiss? Ich bin Trainer und damit die Allmacht in Pribram. Und meine Spieler haben noch immer dass gemacht, was ich gesagt habe! Gegen Icke haben wir in der Hinrunde in Prag fünf Dinger kassiert. Nicht noch einmal. Unsere Abwehr steht. In Brünn haben wir auch gute Chancen, Ersoyinho lässt auswärts alle Mann angreifen und gewinnt so durchaus einen Blumentopf, aber daheim in seiner guten Stube - gewinnen wir! Und in Teplice rechnet doch keiner wirklich mit uns, oder? Drei oder vier Gegentore muss man da immer einplanen-aber für uns kein Problem, wir schiessen einfach immer eins mehr..."
Rülpste laut und verliess den Saal, was für ein "couragierter" Auftritt des Hans Meier. Will er sich jetzt wirklich auf das Niveau eines Walde Hugo begeben, oder war es einfach dem geschuldet, dass sein Schwibschwager an diesem Abend 77.Geburtstag feierte und beide schon mal wie in guten alten Zeiten "vorgeglüht" hatten? Fragen über Fragen....
Saison zum Abhaken !!
Boleslav. So war das nicht geplant! Der FK muss mit fast zwei Augen nach unten schielen.
Auf die internationalen Ränge konzentriert sich derzeit niemand beim FK. Die pure Angst geht um, in den Abstiegsstrudel zu geraten. Und da haben die Spiele ihre ganz eigenen Gesetze.
In den letzten Spielen gilt es, den Abstand zum Abstiegsplatz zumindest konstant zu halten und zumindest Schadensbegrenzung zu erreichen. Es ist derzeit ein Rätsel, warum dier FK in der Liga nicht zu Potte kommt. In der CL-Quali steht man mit 9 Zählern an zweiter Stelle in der Gruppe und kann eigentlich weiter international planen. Frage ist nur, ob in der CL oder EL-Hauptrunde.
In der Liga zeigt das Team unbeständige Leistungen und vergrault langsam auch die 'Fans mit dem Gekicke.
Vier Spiele, jeweils drei Tore
So sah der letzte ZAT von Sigma aus. Drei der Spiele gingen auch verloren. Drei ZAT stehen noch an und drei Bier bei Walde_Hugo im Kühlschrank. Wie zu erfahren war, hat er wegen letzterem schon den Notstand ausgerufen "Dieses Problem geht uns alle an!", hat er während der letzten Pressekonferenz erklärt. Ob es behoben wurde, ist uns nicht bekannt. Was wir aber wissen, ist die Tatsache, dass er für das Problem "Sigma Olomouc" keine Lösung hatte, er wusste nicht mal von welchem Problem alle reden. "Wir sind im Soll. Da sieht man mal wieder, dass in diesem Raum nur ich Ahnung hab." War seine Auskunft. Damit lies er, nach nur 4 Minuten, alle anwesenden Journalisten mit fragenden Gesichtern sitzen und verschwand.
Ist dieser Mann noch tragbar? Von Vorstandsseite gab es keine Kommentare man scheint sich in Olmütz vor der Entlassung zu drücken. Man hat sogar das Gefühl, hier würde eher der Trainer den Präsidenten entlassen als andersrum. Selbst die Fans, insbesondere die G(ay)-Block Ultras, trauen sich nicht mehr, die Stimme gegen den Trainer zu erheben. Was ist hier vor gefallen? Wir bleiben dran.
Ja, es war so....
.....bei der letzten Pressekonferenz, die Hans Meier in keinem guten Licht erscheinen lies, war Hans nicht ganz bei Sinnen oder eben von allen guten Geistern verlassen. Nicht aber das vermutete Alkoholproblem, sondern vielmehr ein Medikamentencocktail liessen ihn verwirrt erscheinen. Er hatte schlicht und ergreifend zuviel Hühnchen gegessen und die schienen wohl nicht ganzu bio gewesen zu sein, sondern eigentlich schon unter die Arzneimittelverordnung zu fallen. Tja, früher war man bei asiatischen Restaurant glutamatisiert, heute bekommt man ein kostenloses Breitbandantibiotikum. Auf alle Fälle scheint Hans Meier erholt und das ist auch nötig, um den davongeeilten Team von Slovan einigermaßen Paroli bieten zu wollen. EIn Heimspiel mehr steht auf den Zettel der nächsten Ansetzungen. Ob sich das in Punkte ummünzen lässt, wir werden sehen.
Das Ende naht
Sigma Olmouc befindet sich, nach einem erfolgreichen letzten ZAT, wieder im Bereich der internationalen Startplätze und da wollen sie auch bleiben. Zu dem prüft man die Beantragung einer einstweiligen Verfügung gegen die Presse aus Pribram, welche es ihnen verbieten soll taktische Einzelheiten aus Olmütz preis zu geben. "Mir ist das eigentlich egal, ganz im Gegenteil mich würde sogar interessieren ob er bei uns soetwas wie Taktik erkennen kann. Ich kann das nämlich nicht. Aber wenn der Verein meint, dass dies nicht gut sei verstehe ich das auch." So der Trainer Walde_Hugo. Zwei Heimspiele stehen am kommenden ZAT an und auswärts muss man ausgerechnet nach Pribram. "Dort werden wir die Meisterschaft sichern." Sprach ein lachender Walde_Hugo.
Noch ist diese Saison alles drin.
Über die Schulter geschaut
Hans Meier gilt als Taktikfuchs [ich meine den echten.....den mit y in der Mitte ;-)]. Er analysiert alle Gegner akribisch bis auf kleinste. So auch in der laufenden Saison in der tschechischen Gambrinusliga, der er seit 2008 die Treue hält, erst mit Marilla Pribram und nach deren Umbennung mit dem jetzigen FK. Im Endkampf um die Meisterschaft, die er nach einigen Jahren nun endlich auch wieder mitentscheiden darf, dürfen wir Journalisten endlich dem alten Taktiker über die Schulter schauen. In den nächsten Beiträgen wird immer ein Team der Gambrinusliga durch die Brille des Deutschen betrachtet. Die Reihe beginnen wollen wir mit einem Trainer, der zu den Urgesteinen der Liga zählt - icke und seinem Team Sparta Prag.
Statistik:
Erfolge - zwei Pokalsiege und ein Meistertitel
Taktik - unorthodox und unberechenbar, manchmal auswärtslastig, dann aber auch heimschwach, ein Nimbus, dem er aber gerade in der letzten Zeit immer wieder Tribut zollen musste, da gegnerische Teams oft denken, bei der Sparta was holen zu können (viertmeisten Tore daheim, aber nur drittletzter Platz in der Heimtabelle)
Stärken - gerade die Unberechenbarkeit, früher immer mal an der Seitenlinie gefehlt, aber jetzt solide und stets präsent,
Schwächen - die hinrunde war miserabel, die Rückrunde schickt sich an, erfolgreicher zu werden, man kassierte deutlich weniger Gegentore
Vize oder nicht Vize ...
... das ist hier die Plage. Während man in Pribram schon die Sektkorken knallen lässt, oder wie sollte man es sich sonst erklären, dass dort gedacht wird gegen Teplice 0:6 verloren zu haben, wird in Olmütz gefeilt und zwar am zweiten Vizedouble. "Da man in Pribram augenscheinlich keine Ahnung hat (und zusätzlich auch nicht weiß-) gegen wen man auf dem Feld steht, sind die Taktik-anal-ysen für eben diesen Bereich. Das macht mir angst, die versauen uns noch das Vizeduble." so der Trainer von Sigma. Wie das Fanprojekt in Olmütz informiert, wird vor den letzten beiden Heimspielen jeweils zum Huldigen des Trainers geladen. Alle Fans werden gebeten, sich eine Stunde vor Spielbeginn vor dem Stadion einzufinden um vor einem Bild des Trainers im Maßstab 2:1 niederzuknien. Realsitsich betrachtet wird es trotzdem schwer, alle Gegner haben irgendwie noch ihre eigenen Ziele, welche sie erreichen möchten, leider.
Zu zeitig.......
......raunen sich die Kibitze und Spatzen auf dem Trainingsgelände Pribrams zu. Zu zeitig kam die Tabellenführung, genau einen ZAT zu zeitig. Klar, so kann man es auch sehen, als Pribram die Tabellenführung eroberte. Zwei Siege, einer auswärts bei Teplice ziemlich klar mit 6:0 (Warum wird der Hans das Gefühl nicht los, dass ihn kreuz ihn hier auf selbiges legen wollte?) und der andere ungefährdet daheim gegen Keepers Mlada reichten aus, um die Spitze zu übernehmen. Nun also ein Dreikampf um die Meisterschaft, wobei mathematisch Hochbegabte schon wieder den Finger heben und darauf hinweisen, dass rein rechnerisch bis zu Dukla Prag auf Platz sechs Chancen bestünden, die Meisterschaft zu holen. Realistisch dürfte wohl die Entscheidung um die Meisterschaft zwischen Waldes Verrückten aus Olomouc, den Filigrantechniker aus Liberec und ebens Meiers Schützlingen aus Pribram fallen. Prognosen sind schwer abzugeben. Sicherlich spielen die Kondition, das Torverhältnis und nicht zuletzt die Spieleansetzungen eine Rolle. Aber, soviel ist gewiss, es ist noch nichts entschieden und "....entscheidend is uffm Platz!"
Über die Schulter geschaut
heute: Bohemians Prag Trainer grobi
Erfolge - dreimal hüpfte dem Prager Känguru-Klub die Pokalschale und einmal sogar die Meisterschaft in den Sack
Taktik - Tja, es ist schwer, das Enfant Terrible der Liga einzuschätzen, vielleicht am besten so - rechne immer damit, das was passieren kann in den Spielen gegen grobi, egal was-irgendwas passiert immer. Deswegen wahrscheinlich auch das mit Abstand mieseste Torverhältnis und die meisten Gegentore bisher, weil jeder auf Nummer sicher gehen will gegen grobi oder auf seine Vergesslichkeit spekuliert. Seltsamerweise holt das Team aber nur fast nie den ganz großen Hammer heraus. In nur drei Spielen wurde vier Tore erzielt, mehr Tore gab es überhaupt nicht. Sehr häufig dagegen 2 oder 3 Tore.
Stärken - Unberechenbarkeit und Erfahrung, versucht in vielen Spielen auch auswärts anzugreifen. Bisher mit mäßigen Erfolg.
Schwächen - Vergesslichkeit, liess quasi 8 Spiele liegen. Allein, wenn er die Hälfte der Spiele gezogen hätte - er wäre aller Sorgen ledig gewesen.
Show dowm um internationalen Platz
Boleslav. Der FK seht weiter im Kampf um einen internationalen Platz mit dem Rücken zur Wand.
"High Noon" am letzten Spielttag, so formulierrt es der Trainer. Wir haben es in der Hand die Saison noch zu einem guten Ende zu bringen, so der kämpferische Vorsatz zum letzten Spieltag.
In der Tat, die ersten Spieltage haben dem Team fast das Genick gebrochen. Jetzt scheint man sich gefunden zu haben, Hoffentliche nicht zu spät! Die Fans stehen wie ein Mann hinter ihrem Team, in guten wie auch in schlechten Tagen.
Wir wollen etwas zurück geben! Und wer den Trainer kennt, weiss um seine Philosophie, entscheident ist auf dem Platz und abgerechet wird nach Schlusspfiff der Saison.
Die ganze Region drückt dem FK die Daumen.